DIE MARKE BERKEMANN
Wohlbefinden fängt bei den Füßen an - diesen Leitsatz hat sich Berkemann auf die Fahnen geschrieben. Eine wichtige Erkenntnis, die das 1885 in Hamburg gegründete Unternehmen seit jeher mit Leben zu füllen weiß.
Bequeme Berkemann Schuhe und Hausschuhe setzen auf so viel Tragekomfort wie möglich. Dabei helfen Forschungen und eigene Entwicklungen. So hat sich der Berkemann Comfortknit bewährt, eine moderne 3D-Airknit-Technologie für konturgestrickte Schäfte und herrlich viel Fußkomfort. Die verschiedenen Bindungs- und Strickarten bei der Herstellung der Berkemann Hausschuhe und Outdoor-Schuhe gewährleistet im Schaft feste und flexible Zonen, was an den wichtigen Stellen für sicheren Halt und Stabilität sorgt und an anderen Stellen Bewegungsfreiheit ermöglicht. Polyamid-Filamente - schnell trocknend und langlebig - tragen dazu bei, dass sich Kunden auf lange Zeit an höchstem Tragekomfort erfreuen dürfen. Manche Berkemann Hausschuhe für Damen oder Herren verfügen über ein anatomisch ausgeformtes Wechselfußbett. Ein angenehmes Fußklima dank atmungsaktiven Materialien kennzeichnet die Berkemann Hausschuhe für Herren und Damen ebenfalls. Die Schuhe sind sowohl leicht und hautverträglich, als auch schick im Design. Die speziellen Schäfte entstehen eigens für die deutsche Firma Berkemann in Partnerschaft mit der Bauerfeind AG. Unter der Produktlinie Berkoflex führt der Hersteller Berkemann Schuhe für lose Einlagen, während die Modelle der Serie Berkina über fest integrierte 5-Phasen-Fußbetten aus Weichschaum verfügen.
Schuhe und Hausschuhe im Wandel der Zeit
Viel hat sich getan, seitdem der Firmengründer Heinrich Ad. Berkemann Ende des 19. Jahrhunderts seinen Betrieb zur Fertigung von Schuhen in der Hansestadt auf die Beine stellte. Doch an den damaligen Prinzipien wird nach wie vor festgehalten. Neuere Werte wie Innovation und Nachhaltigkeit stärken die nach wie vor auf das kunstfertige Schuhmacherhandwerk und die Qualität basierende Unternehmensphilosophie. Einst schrieb die deutsche Firma Geschichte: Heinrich Ad. Berkemann stellte im Jahre 1903 auf der Hamburger Schuhmacher-Fachausstellung die bis dato erste, serienmäßig hergestellte, orthopädischen Einlage und etablierte sich damit als weltweit erster Fußbrückenlieferant. Ab 1911 trat der Sohn des Firmengründers in seine Fußstapfen, bald von seinem Bruder unterstützt. Im 20. Jahrhundert nahmen die beiden eine Sortimentserweiterung und einen Umzug in Angriff. Die Berkemann-Sandale entwickelte sich zum Statussymbol und erlangte Kultstatus, nicht zuletzt dank aktiver Werbung in allen Medien. Prominente aller Art, bekannte Sportler, Mitglieder einer skandinavischen Königsfamilie - sie alle posierten mit den Schuhen der Hamburger Manufaktur.
In den 60er-Jahren löste der Töffler als Berkemann Pantoffel mit Holzsohle eine Welle der Begeisterung aus, und in den 70er-Jahren feierte man Stolz den Verkauf von mehr als 25 Millionen Paaren Berkemann Sandalen. In den folgenden Jahrzehnten nahm man auch die Produktion an anderen Standorten im In- und Ausland auf, u. a. in Ungarn. Zudem wurde die Computertechnik in die Herstellung der Berkemann Hausschuhe und Schuhe integriert. 2007 fand ein weiterer Umzug samt Expandierung statt, doch die Bequemschuhe hat das Unternehmen in mehr als 130 Jahren niemals aus den Augen verloren.